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<title>Paul Hindemith</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Paul Hindemith</span></h1>
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<p><b>Paul Hindemith</b> (* <a href="16._November" title="16. November">16. November</a> <a href="1895" title="1895">1895</a> in <a href="Hanau" title="Hanau">Hanau</a>; † <a href="28._Dezember" title="28. Dezember">28. Dezember</a> <a href="1963" title="1963">1963</a> in <a href="Frankfurt_am_Main" title="Frankfurt am Main">Frankfurt am Main</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Komponist" title="Komponist">Komponist</a> der <a href="Moderne" title="Moderne">Moderne</a> (<a href="Neue_Musik" title="Neue Musik">Neue Musik</a>). In seiner frühen Schaffensperiode schockierte er das klassische Konzertpublikum mit provozierend neuartigen Klängen (schroffen Rhythmen, grellen Dissonanzen, Einbezug von <a href="Jazz" title="Jazz">Jazz</a>-Elementen), was ihm den Ruf eines „Bürgerschrecks“ einbrachte. <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Während des Nationalsozialismus</a> kam es zu einem Aufführungsverbot seiner Werke, auf das er schließlich mit Emigration reagierte, zunächst in die Schweiz, dann in die USA. Unterdessen entwickelte sich seine Kompositionsweise hin zu einem <a href="Neoklassizismus_(Musik)" title="Neoklassizismus (Musik)">neoklassizistisch</a> geprägten Stil, der sich auf neue Weise mit klassischen Formen wie <a href="Sinfonie" title="Sinfonie">Sinfonie</a>, <a href="Sonate" title="Sonate">Sonate</a> und <a href="Fuge_(Musik)" title="Fuge (Musik)">Fuge</a> auseinandersetzte. Dabei distanzierte er sich vom romantischen Künstlerbild des allein durch <a href="Inspiration" title="Inspiration">Inspiration</a> beflügelten <a href="Genie" title="Genie">Genies</a> und betonte die Bedeutung der Beherrschung von kompositorischer Technik als unabdingbare Voraussetzung für den Komponisten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Betonung des Handwerklichen spiegelt sich auch in seinen theoretischen Schriften, insbesondere der <a href="Unterweisung_im_Tonsatz" title="Unterweisung im Tonsatz">Unterweisung im Tonsatz</a>. Sein theoretisches System kann kurz als <a href="Freie_Tonalit%C3%A4t" title="Freie Tonalität">freie Tonalität</a> beschrieben werden, die sich sowohl von der traditionellen <a href="Dur-Moll-Tonalit%C3%A4t" title="Dur-Moll-Tonalität">Dur-Moll-Tonalität</a> als auch von der <a href="Zw%C3%B6lftontechnik" title="Zwölftontechnik">zwölftönigen</a> <a href="Atonale_Musik" title="Atonale Musik">Atonalität</a> <a href="Arnold_Sch%C3%B6nberg" title="Arnold Schönberg">Schönbergs</a> abgrenzt. Er plädierte für „<a href="Gebrauchsmusik" title="Gebrauchsmusik">Gebrauchsmusik</a>“ und sah es als Pflicht des Komponisten an, sich sozialen Herausforderungen zu stellen und nicht zum reinen Selbstzweck zu komponieren.
</p><p>Hindemith verkörpert in besonderem Maße den Typ eines in Theorie und Praxis gleichermaßen versierten Universalmusikers. So verfügte er zum Beispiel über reiche Erfahrungen als Orchester- (<a href="Geige" class="mw-redirect" title="Geige">Geige</a> und <a href="Bratsche" title="Bratsche">Bratsche</a>) und Kammermusiker (als <a href="Bratschist" title="Bratschist">Bratschist</a> im <a href="Amar-Quartett_(Frankfurt_am_Main)" title="Amar-Quartett (Frankfurt am Main)">Amar-Quartett</a>). Als <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigent</a> profitierte er von seiner weitgehend professionellen Beherrschung aller gängigen Orchesterinstrumente.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>

<p>Als Sohn des Anstreichers Rudolf Hindemith und dessen Frau Sophie (geb. Warnecke) entstammte Hindemith einer Arbeiterfamilie. Seine frühe Kindheit verbrachte er in <a href="Rodenbach_(bei_Hanau)" title="Rodenbach (bei Hanau)">Rodenbach</a> bei Hanau. Vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr lebte Paul Hindemith bei seinen Großeltern Hindemith in <a href="Naumburg_am_Queis" class="mw-redirect" title="Naumburg am Queis">Naumburg am Queis</a> in <a href="Schlesien" title="Schlesien">Schlesien</a>. Im Jahr 1900 zog die Familie nach <a href="M%C3%BChlheim_am_Main" title="Mühlheim am Main">Mühlheim am Main</a>, wo Paul seine Grundschulzeit absolvierte und seinen ersten Geigenunterricht erhielt. 1905 zog er mit seiner Familie nach Frankfurt am Main; dort beendete er im Alter von vierzehn Jahren die Volksschule.
</p><p>Die familiären Wurzeln liegen in Schlesien. Er entstammt einer alteingesessenen schlesischen Familie von Kaufleuten und Handwerkern aus den Kreisen <a href="Landkreis_Jauer" class="mw-redirect" title="Landkreis Jauer">Jauer</a> und <a href="Landkreis_Lauban" class="mw-redirect" title="Landkreis Lauban">Lauban</a>. Sein Vater Rudolf wurde 1870 im schlesischen <a href="Naumburg_am_Queis" class="mw-redirect" title="Naumburg am Queis">Naumburg am Queis</a> geboren. Er verließ als junger Mann seine Heimat und siedelte sich um 1890 in Hanau an, wo er als Anstreicher arbeitete. Der Vater ließ seine drei Kinder, den 1895 geborenen Paul, die 1898 geborene Schwester Antonie (Toni) und den 1900 geborenen Bruder Rudolf, seit frühester Kindheit musikalisch unterrichten und sie unter dem Namen „Frankfurter Kindertrio“ auftreten. Er gab ihnen die Ausbildung, die ihm selbst trotz musikalischer Veranlagung verwehrt geblieben war. Der Sohn <a href="Rudolf_Hindemith" title="Rudolf Hindemith">Rudolf Hindemith</a>, der sehr früh als Cellist Anerkennung fand, ergriff später ebenfalls den Beruf des Dirigenten und Komponisten, stand aber im Schatten seines berühmten Bruders Paul. Der Vater meldete sich, trotz seines fortgeschrittenen Lebensalters von 44&nbsp;Jahren, 1914 zu Beginn des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieges</a> als <a href="Freiwilliger_(Milit%C3%A4r)" title="Freiwilliger (Militär)">Kriegsfreiwilliger</a>. Er fiel im September 1915 in der <a href="Herbstschlacht_in_der_Champagne" title="Herbstschlacht in der Champagne">Herbstschlacht in der Champagne</a> bei Souain-Perthes als Infanterist im Nahkampf.
</p><p>Als Kinder waren die beiden hochmusikalischen Brüder Paul und <a href="Rudolf_Hindemith" title="Rudolf Hindemith">Rudolf</a> (1900–1974) das Aushängeschild der Familie; als junge Erwachsene begannen sie, im <a href="Amar-Quartett_(Frankfurt_am_Main)" title="Amar-Quartett (Frankfurt am Main)">Amar-Quartett</a>, einer der führenden Gruppen in der <a href="Neue_Musik" title="Neue Musik">Neue-Musik</a>-Szene der 1920er Jahre, professionell zusammen zu musizieren. Der jüngere Rudolf (Cello) stieg bald aus, weil er sich oft hinter Paul zurückgesetzt sah, wechselte ins Genre von <a href="Blasmusik" title="Blasmusik">Blasmusik</a> und <a href="Jazz" title="Jazz">Jazz</a> und blieb im Gegensatz zu Paul als <a href="Dirigent" title="Dirigent">Dirigent</a> in Deutschland.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Musikalischer_Werdegang">Musikalischer Werdegang</h3></div>



<p>Paul lernte ab dem neunten Lebensjahr <a href="Violine" title="Violine">Violine</a>. Nach einer Empfehlung seiner Violinlehrerin <a href="Anna_Hegner" title="Anna Hegner">Anna Hegner</a> besuchte er ab 1909 das <a href="Dr._Hoch%E2%80%99s_Konservatorium" title="Dr. Hoch’s Konservatorium">Hoch’sche Konservatorium</a> und studierte in der Violinklasse von Adolf Rebner. Ab 1912 erhielt er Kompositionsunterricht bei <a href="Arnold_Mendelssohn" title="Arnold Mendelssohn">Arnold Mendelssohn</a> und <a href="Bernhard_Sekles" title="Bernhard Sekles">Bernhard Sekles</a>, bei dem auch <a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a> studierte. Während der Sommerferien 1913 und 1914 spielte er in Kurkapellen in der Schweiz; am Frankfurter Neuen Theater wurde er 1913 als Konzertmeister engagiert.
</p><p>Von 1915 bis 1923 hatte er die Stelle des <a href="Konzertmeister" title="Konzertmeister">Konzertmeisters</a> an der <a href="Oper_Frankfurt" title="Oper Frankfurt">Frankfurter Oper</a> inne. Hindemith wurde im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> am 16.&nbsp;Januar 1918 als Militärmusiker eines Infanterie-Regiments ins Elsass verlegt. Ab April war seine Einheit in Nordfrankreich und Belgien stationiert, wo Hindemith die Gräuel des Krieges erlebte. Am 5. Dezember 1918 wurde er aus dem Militärdienst entlassen.
</p><p>Nach der erfolgreichen Premiere seiner Einakter <i><a href="M%C3%B6rder%2C_Hoffnung_der_Frauen_(Oper)" title="Mörder, Hoffnung der Frauen (Oper)">Mörder, Hoffnung der Frauen</a></i> op. 12 und <i><a href="Das_Nusch-Nuschi" title="Das Nusch-Nuschi">Das Nusch-Nuschi</a></i> op. 20 in <a href="Stuttgart" title="Stuttgart">Stuttgart</a> unter der Leitung von <a href="Fritz_Busch" title="Fritz Busch">Fritz Busch</a> im Juni 1921 avancierte Hindemith wenige Wochen später bei den ersten <a href="Donaueschinger_Musiktage" title="Donaueschinger Musiktage">Donaueschinger Musiktagen</a> mit der Uraufführung seines 3.&nbsp;Streichquartett <i>Opus&nbsp;16</i> zu einem der erfolgreichsten Komponisten seiner Generation. Das eigens dafür gegründete <a href="Amar-Quartett_(Frankfurt_am_Main)" title="Amar-Quartett (Frankfurt am Main)">Amar-Quartett</a>, in dem Hindemith bis 1929 die Bratsche spielte, gehörte zu den prominentesten Ensembles für zeitgenössische Musik. Die Donaueschinger Kammermusiktage (mit Folgeveranstaltungen in Baden-Baden 1927–1929 und Berlin 1930) leitete er in den Jahren 1923 bis 1930 zusammen mit <a href="Heinrich_Burkard" title="Heinrich Burkard">Heinrich Burkard</a> und <a href="Joseph_Haas" title="Joseph Haas">Joseph Haas</a> künstlerisch und machte sie zu einem der wichtigsten Foren neuer Musik. Bei den Festivals der <a href="Internationale_Gesellschaft_f%C3%BCr_Neue_Musik" title="Internationale Gesellschaft für Neue Musik">International Society for Contemporary Music (ISCM World Music Days)</a> gehört Hindemith zu den am meisten aufgeführten Komponisten. Nacheinander wurden an den ISCM-Festivals folgende Werke von ihm aufgeführt:<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1923 in Salzburg <i>Klarinettenquintett op.30</i> (Uraufführung), 1924 in Salzburg das <i>Streichtrio op. 34</i> (Uraufführung), 1925 in Venedig die <i>Kammermusik Nr. 2 op. 36/1</i>, 1926 in Zürich das <i>Konzert für Orchester op. 38</i>, 1928 in Siena die <i>Suite für Klavier op. 37</i>, 1934 in Florenz das <i>Heckelphontrio op. 47</i>, 1938 in London Auszüge aus <i>Mathis der Maler</i>, 1942 in San Francisco die <i>Symphonie in Es</i>, 1946 in London das <i>Streichquartett in Es</i>, 1957 in Zürich die <i>Kammermusik Nr. 1 op. 24/1</i> und 1964 in Kopenhagen die <i>Konzertmusik op. 41</i>. Außerdem trat Hindemith bei den ISCM World Music Days 1922-24 mit dem Amar-Quartett auch als Kammermusiker auf.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1923 erfüllte Hindemith den Wunsch des Pianisten <a href="Paul_Wittgenstein_(Pianist)" title="Paul Wittgenstein (Pianist)">Paul Wittgenstein</a>, der im Krieg einen Arm eingebüßt hatte, nach einem Klavierkonzert für die linke Hand. Der Pianist führte das Werk jedoch nicht auf. Erst über 80&nbsp;Jahre später folgte 2004 nach der überraschenden Entdeckung der Partitur<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2002 die Uraufführung bei den <a href="Berliner_Philharmoniker" title="Berliner Philharmoniker">Berliner Philharmonikern</a>.
</p><p>Zu den frühen Förderinnen Hindemiths gehörte <a href="Emma_L%C3%BCbbecke-Job" title="Emma Lübbecke-Job">Emma Lübbecke-Job</a>, die Ehefrau des Frankfurter Kunsthistorikers <a href="Fried_L%C3%BCbbecke" title="Fried Lübbecke">Fried Lübbecke</a>, die schon 1918 mit dem Rebner-Quartett (s.&nbsp;o.) sein Quintett e-Moll (Opus&nbsp;7) aufgeführt hatte und bis 1930 eine Reihe von Werken Hindemiths uraufführte; ihr widmete er 1924 seine <i>Kammermusik Nr.&nbsp;2</i> op.&nbsp;36 Nr.&nbsp;1.
</p><p>Im selben Jahr heiratete er Gertrud Rottenberg,<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Tochter des Kapellmeisters des Frankfurter Opernorchesters <a href="Ludwig_Rottenberg" title="Ludwig Rottenberg">Ludwig Rottenberg</a> und Enkelin des ehemaligen <a href="Liste_der_Stadtoberh%C3%A4upter_von_Frankfurt_am_Main" title="Liste der Stadtoberhäupter von Frankfurt am Main">Frankfurter Oberbürgermeisters</a> <a href="Franz_Adickes_(Politiker)" title="Franz Adickes (Politiker)">Franz Adickes</a>.
</p><p>Durch seinen Freund und Schwager, den Rundfunkpionier und damaligen Leiter des Frankfurter Senders, <a href="Hans_Flesch" title="Hans Flesch">Hans Flesch</a>, kam Hindemith ab 1924 mit dem neuen Medium in Berührung. In der Folge entstanden Werke für den Rundfunk, etwa die <i>Anekdoten für Radio (Drei Stücke für fünf Instrumente)</i> (1925). 1929 entstand für die <a href="Donaueschinger_Musiktage" title="Donaueschinger Musiktage">Baden-Badener Musiktage</a> das Hörspiel <i>Der Lindberghflug</i>, eine Gemeinschaftsproduktion mit <a href="Kurt_Weill" title="Kurt Weill">Kurt Weill</a> und <a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a>. Die <a href="Universit%C3%A4t_der_K%C3%BCnste_Berlin" title="Universität der Künste Berlin">Berliner Hochschule für Musik</a> berief Hindemith 1927 zum <a href="Professor" title="Professor">Professor</a> für Komposition. Ab 1929 lehrte Hindemith überdies an der 1927 gegründeten Volksmusikschule Neukölln.
</p>

<p>Zum Freundeskreis des Komponisten gehörten die Frankfurter Maler <a href="Reinhold_Ewald_(K%C3%BCnstler)" title="Reinhold Ewald (Künstler)">Reinhold Ewald</a> (1890–1974) und <a href="Rudolf_Heinisch" title="Rudolf Heinisch">Rudolf Heinisch</a> (1896–1956). Ewald, der in Hindemiths Kindertagen in dessen Nachbarschaft gewohnt hatte, gestaltete Titelblätter für Partituren (zum Beispiel <i><a href="Sancta_Susanna" title="Sancta Susanna">Sancta Susanna</a></i>). Mit Heinisch blieb Hindemith bis zu dessen Tod eng befreundet. Dieser war auch sein Trauzeuge, zeichnete dessen Amar-Quartett und malte Paul Hindemith in der Zeit von 1924 bis 1956 etwa fünfzehnmal. Sein bekanntestes Bild von Hindemith, seit 1929 im Städelschen Museum in Frankfurt, hing 1938 in der Nazi-Ausstellung <a href="Entartete_Kunst_(Ausstellung)" title="Entartete Kunst (Ausstellung)">„Entartete Kunst“</a> in der Kategorie „Technisch gekonnt, Gesinnung verjudet“ und wurde anschließend als „unbrauchbar“ zerstört.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mechanische_Musik">Mechanische Musik</h3></div>
<p>Hindemith zeigte vorübergehend auch Interesse für die neuen, sich in ersten Entwicklungsstufen befindlichen elektrischen Instrumente. Erstmals 1926 in <a href="Donaueschingen" title="Donaueschingen">Donaueschingen</a> mit <a href="J%C3%B6rg_Mager" title="Jörg Mager">Jörg Mager</a> konfrontiert, interessierte er sich für die Möglichkeiten mechanischer Instrumente der Firma <a href="M._Welte_%26_S%C3%B6hne" title="M. Welte &amp; Söhne">M. Welte &amp; Söhne</a>. Während seiner Jahre als Hochschullehrer in Berlin begleitete er die Entwicklung des <a href="Trautonium" title="Trautonium">Trautoniums</a> und regte seine Erstpräsentation 1930 in Berlin an. Als Interpret seiner Werke auf dem Trautonium wirkte dessen Mitentwickler <a href="Oskar_Sala" title="Oskar Sala">Oskar Sala</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Konfrontation_mit_dem_„Dritten_Reich“"><span id="Konfrontation_mit_dem_.E2.80.9EDritten_Reich.E2.80.9C"></span>Konfrontation mit dem „Dritten Reich“</h3></div>
<p>Adolf Hitler hatte sich schon 1929 über das fünfte Bild der Oper <i><a href="Neues_vom_Tage" title="Neues vom Tage">Neues vom Tage</a></i> beschwert, da dort eine unbekleidete Frau in der Badewanne sitzend singt. Von der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> wurde Hindemiths Arbeit mehr und mehr behindert. NS-Anhänger bezweifelten nicht das musikalische Können von Hindemith als „großem Mann seiner Zeit“, agitierten aber gegen seine „untragbare Gesinnung“. Kurz nach der <a href="Ernennung_Hitlers_zum_Reichskanzler" class="mw-redirect" title="Ernennung Hitlers zum Reichskanzler">Ernennung Hitlers zum Reichskanzler</a> wurden Teile seiner Werke unter dem Verdikt des „<a href="Kulturbolschewismus" title="Kulturbolschewismus">Kulturbolschewismus</a>“ oder als „<a href="Entartete_Kunst" title="Entartete Kunst">entartete Kunst</a>“ aus den Programmen entfernt. 1934 erhielten seine Werke ein Sendeverbot im deutschen Rundfunk.
<a href="Wilhelm_Furtw%C3%A4ngler" title="Wilhelm Furtwängler">Wilhelm Furtwängler</a> machte am 25. November 1934 mit seinem Artikel <i>Der Fall Hindemith</i> in der <i><a href="Deutsche_Allgemeine_Zeitung_(1919%E2%80%931945)" title="Deutsche Allgemeine Zeitung (1919–1945)">Deutschen Allgemeinen Zeitung</a></i> publizistisch wirkungsvoll auf die Situation Hindemiths aufmerksam: Niemand von der jüngeren Generation habe für das Ansehen der deutschen Musik im Ausland so viel getan wie Hindemith. Man könne es sich nicht leisten, auf ihn zu verzichten. Hermann Göring und Joseph Goebbels reagierten verärgert: <a href="Reichsministerium_f%C3%BCr_Volksaufkl%C3%A4rung_und_Propaganda" title="Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda">Reichspropagandaminister</a> <a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a> verunglimpfte Hindemith als „atonalen Geräuschemacher“, der Komponist wurde von seiner Berliner Hochschulprofessur beurlaubt und Furtwängler musste von allen Ämtern zurücktreten.
</p>
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><div class="thumb tright vl-mehrere-bilder" style="width:362px;"><div class="thumbinner"><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:194px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div class="vl-mehrere-bilder-horizontal" style="width:154px;"><div class="thumbimage"><span typeof="mw:File"></span></div></div><div style="clear:both;"></div>
<div style="clear:both;"></div>
<div class="thumbcaption" style="clear:both;text-align:left;">Haus in Lenzkirch mit Gedenktafel</div></div></div>
<p>Zum Zeichen seiner Solidarität mit den Verfolgten des Regimes spielte Hindemith an Heiligabend 1933 und Neujahr 1934 im Berliner <a href="Justizvollzugsanstalt_Moabit" title="Justizvollzugsanstalt Moabit">Untersuchungsgefängnis Moabit</a>, wo zu jener Zeit unter anderem sein Schwager <a href="Hans_Flesch" title="Hans Flesch">Hans Flesch</a> einsaß, auf der Bratsche Stücke von Bach. Im badischen <a href="Lenzkirch" title="Lenzkirch">Lenzkirch</a> arbeitete er Anfang 1935 an seiner Oper <i><a href="Mathis_der_Maler" title="Mathis der Maler">Mathis der Maler</a></i>.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ab 1936 war die Aufführung seiner Werke in Deutschland verboten, was ihn dazu zwang, zunehmend im europäischen Ausland als Bratscher aufzutreten. Seine Professur an der Berliner Hochschule kündigte er im März 1937 unmittelbar vor dem Aufbruch zu seiner ersten USA-Tournee. 1938 wurde er in der Düsseldorfer Ausstellung „<a href="Entartete_Musik" title="Entartete Musik">Entartete Musik</a>“ verunglimpft. Dort wurde auch die jüdische Abstammung seiner Ehefrau zu seiner Diskreditierung hervorgehoben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Emigration_und_Rückkehr"><span id="Emigration_und_R.C3.BCckkehr"></span>Emigration und Rückkehr</h3></div>


<p>Zwischen 1935 und 1937 hielt sich Hindemith im Auftrag der türkischen Regierung jeweils für mehrere Wochen in der <a href="T%C3%BCrkei" title="Türkei">Türkei</a> auf, um die Musiker- und Musiklehrerausbildung am Konservatorium von <a href="Ankara" title="Ankara">Ankara</a> nach westlichem Vorbild zu reformieren.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
1938 gingen Hindemith und seine Frau ins <a href="Exil" title="Exil">Exil</a>, zunächst in die <a href="Schweiz" title="Schweiz">Schweiz</a>. Nach dem Beginn des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> reiste Hindemith Anfang 1940 zunächst für Vortragsreisen in die <a href="USA" class="mw-redirect" title="USA">USA</a>, wo er ein Angebot der <a href="Yale_University" title="Yale University">Yale University</a> in <a href="New_Haven_(Connecticut)" title="New Haven (Connecticut)">New Haven (Connecticut)</a> für eine Professur für Musiktheorie annahm. Seine Frau Gertrud folgte ihm im Sommer 1940.
1940 wurde Hindemith in die <a href="American_Academy_of_Arts_and_Sciences" title="American Academy of Arts and Sciences">American Academy of Arts and Sciences</a><sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und 1947 in die <a href="American_Academy_of_Arts_and_Letters" title="American Academy of Arts and Letters">American Academy of Arts and Letters</a> gewählt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1946 erhielt er die <a href="Amerikanische_Staatsb%C3%BCrgerschaft" class="mw-redirect" title="Amerikanische Staatsbürgerschaft">amerikanische Staatsbürgerschaft</a>.
</p><p>Ab Ende der 1940er Jahre machte Hindemith Karriere als Dirigent und erarbeitete sich ein breites Repertoire vom Frühbarock bis hin zu zeitgenössischen Werken. Weltweite Tourneen ließen ihn in etlichen musikalischen Zentren auftreten, etwa bei den <a href="Wiener_Philharmoniker" title="Wiener Philharmoniker">Wiener</a> und <a href="Berliner_Philharmoniker" title="Berliner Philharmoniker">Berliner Philharmonikern</a>, beim <a href="Chicago_Symphony_Orchestra" title="Chicago Symphony Orchestra">Chicago Symphony Orchestra</a> oder <a href="New_York_Philharmonic_Orchestra" class="mw-redirect" title="New York Philharmonic Orchestra">New York Philharmonic Orchestra</a>. 1954 leitete er im <a href="Wien" title="Wien">Wiener</a> <a href="Konzerthaus" title="Konzerthaus">Konzerthaus</a> das inoffizielle Debüt des <a href="Concentus_Musicus_Wien" title="Concentus Musicus Wien">Concentus Musicus Wien</a> mit Monteverdis <i><a href="L%E2%80%99Orfeo" title="L’Orfeo">Orfeo</a></i>.
</p><p>Abwechselnd mit Yale lehrte Hindemith ab 1951 auch an der <a href="Universit%C3%A4t_Z%C3%BCrich" title="Universität Zürich">Universität Zürich</a>, wo ein Lehrstuhl für Musikwissenschaft für ihn eingerichtet wurde. 1953 verließ er die USA und ließ sich in der Schweiz nieder. Er lebte in seiner <i>Villa La Chance</i> in <a href="Blonay" title="Blonay">Blonay</a> bei <a href="Vevey" title="Vevey">Vevey</a> am <a href="Genfersee" title="Genfersee">Genfersee</a>.
</p><p>Nach dem Ende seiner Lehrtätigkeit in Zürich 1957 wirkte Hindemith weiter als Dirigent, u. a. auch als Gastdirigent bei den <a href="Bamberger_Symphoniker" title="Bamberger Symphoniker">Bamberger Symphonikern</a>, und Komponist. Sein Spätwerk umfasst bedeutende Werke wie die Opern <i>Die Harmonie der Welt</i> (1956/57) und <i>Das lange Weihnachtsmahl/The long Christmas Dinner</i> (1961), die <i>Pittsburgh Symphony</i> (1958), das <i>Oktett</i> (1958), das <i>Concerto for Organ</i> (1962) und die <i>Messe für gemischten Chor a cappella</i> (1963). Nach der Uraufführung dieser seiner letzten Komposition am 12. November 1963 in Wien kehrte Hindemith zunächst nach Blonay zurück. An seinem Geburtstag erkrankte er schwer und ließ sich auf eigenen Wunsch in das Marienhospital in Frankfurt am Main einweisen. Dort starb er am 28. Dezember an einer <a href="Akute_Pankreatitis" class="mw-redirect" title="Akute Pankreatitis">Bauchspeicheldrüsenentzündung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Preise_und_Auszeichnungen">Preise und Auszeichnungen</h3></div>
<p>1950 nahm Hindemith die <a href="Ehrendoktor" title="Ehrendoktor">Ehrendoktorwürde</a> der <a href="Freie_Universit%C3%A4t_Berlin" title="Freie Universität Berlin">Freien Universität Berlin</a> an, außerdem wurde er Ehrenmitglied der <a href="Wiener_Konzerthaus" title="Wiener Konzerthaus">Wiener Konzerthausgesellschaft</a>. 1950 Ehrenmitglied der <a href="Internationale_Gesellschaft_f%C3%BCr_Neue_Musik" title="Internationale Gesellschaft für Neue Musik">International Society for Contemporary Music ISCM</a>.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1951 erhielt er den <a href="Bach-Preis_der_Freien_und_Hansestadt_Hamburg" title="Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg">Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg</a>. 1955 wurde er mit der <a href="Goetheplakette_der_Stadt_Frankfurt_am_Main" class="mw-redirect" title="Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main">Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main</a> geehrt und mit dem <a href="Wihuri-Sibelius-Preis" title="Wihuri-Sibelius-Preis">Wihuri-Sibelius-Preis</a> ausgezeichnet. 1956 wurde er assoziiertes Mitglied der <a href="Acad%C3%A9mie_royale_des_Sciences%2C_des_Lettres_et_des_Beaux-Arts_de_Belgique" class="mw-redirect" title="Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique">Académie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique</a>.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1962 bekam er den <a href="Balzan-Preis" title="Balzan-Preis">Balzan-Preis</a> für Musik und wurde in die <a href="American_Philosophical_Society" title="American Philosophical Society">American Philosophical Society</a> aufgenommen.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Schüler"><span id="Sch.C3.BCler"></span>Schüler</h3></div>
<p>Hindemith bildete zahlreiche Komponisten aus. Es gab auch kritische Stimmen zu seiner pädagogischen Arbeit. So urteilte der österreichische Komponist <a href="Gottfried_von_Einem" title="Gottfried von Einem">Gottfried von Einem</a>:<sup id="cite_ref-Einem_17-0" class="reference"><a href="#cite_note-Einem-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Hindemith war ja ein wirklich großer Meister, das wissen wir alle, aber er war ein furchtbarer Lehrer. Es ist da nichts heraus gekommen, weil er die Leute an sich gebunden hat. Das Gegenteil also von <a href="Boris_Blacher" title="Boris Blacher">Blacher</a>.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Peter Ré, der bei Hindemith an der Yale University studierte, äußert in einem Interview:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote lang="en" style="margin:0;">
<p>“He was very selective about his students. I was fortunate to be one of them. […] We were very worried about whether we were able to answer questions that he had for us, because he was ahead of us in a way. And we learned a lot of new things that we never had before in our back training. It was a wonderful experience but he was a very tough teacher and he would certainly harshly criticize you if you didn’t know what you were doing. […] He was very clear in correcting us when we showed him what we were doing. We were always amazed at his knowledge. […] You loved and you hated him. It could be terribly difficult with him. But the fact that he selected you was always a safety thing.”
</p>
</blockquote>
<blockquote style="margin:.5em 0 0 0;" lang="de-Latn">
<p>„Er war sehr wählerisch in Bezug auf seine Schüler. Ich hatte das Glück, einer von ihnen zu sein. […] Wir waren sehr besorgt darüber, ob wir Fragen beantworten konnten, die er uns stellte, weil er uns gewissermaßen voraus war. Und wir haben viele neue Dinge gelernt, die wir nie zuvor im Unterricht hatten. Es war eine wundervolle Erfahrung, aber er war ein knallharter Lehrer, und er kritisierte einen sicher scharf, wenn man sich nicht gut auskannte. […] Er hat uns ganz klar korrigiert, wenn wir ihm unsere Arbeiten zeigten. Seine Kenntnisse verblüfften uns immer. […] Man liebte ihn und man hasste ihn. Es konnte furchtbar schwierig sein mit ihm. Aber die Tatsache, dass er einen ausgewählt hatte, gab immer eine Sicherheit.“
</p>
</blockquote></div><div class="cite" style="margin:-1em 0 1em 1em;">– <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261921330">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .Person{font-variant:small-caps}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="Person h-card">Peter Ré</span><sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></div></div>
<p>Auch der Hindemith-Forscher <a href="Gerd_Sannem%C3%BCller" title="Gerd Sannemüller">Gerd Sannemüller</a> konstatierte:<sup id="cite_ref-Einem_17-1" class="reference"><a href="#cite_note-Einem-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Innerlich beschäftigt mit dem Ausbau seiner strengen Tonsatzlehre und nicht kompromißbereit, ließ er [Hindemith – T.E.] seinen Schülern wenig Raum zu einem freieren Arbeiten. Die ausschließliche Einstellung auf dieses Tonsystem wurde vielfach als eine Einschränkung der künstlerischen Entwicklungsmöglichkeiten angesehen; Adorno benutzt dafür das harte Wort ‚Gleichschaltung‘. Eine Distanz zu den Studenten, die andere Vorstellungen hatten, war daher zeitweilig in Hindemiths 13-jähriger nordamerikanischer Lehrtätigkeit unüberhörbar.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<ul><li>Herbert Ahlendorf, deutscher Dirigent, Komponist und Hochschullehrer in Berlin</li>
<li><a href="Byeongso_Ahn" title="Byeongso Ahn">Byeongso Ahn</a>, südkoreanischer Violinist, Dirigent, Komponist und Pädagoge</li>
<li><a href="Howard_Boatwright" title="Howard Boatwright">Howard Boatwright</a>, US-amerikanischer Komponist und Musikwissenschaftler</li>
<li><a href="Siegfried_Borris" title="Siegfried Borris">Siegfried Borris</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Arnold_Cooke" title="Arnold Cooke">Arnold Cooke</a>, britischer Komponist</li>
<li><a href="Carlos_Ehrensperger" title="Carlos Ehrensperger">Carlos Ehrensperger</a>, Schweizer Komponist</li>
<li><a href="Dietrich_Erdmann" title="Dietrich Erdmann">Dietrich Erdmann</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Lilli_Friedemann" title="Lilli Friedemann">Lilli Friedemann</a>, deutsche Violinistin und Improvisatorin, Erfinderin der <a href="Improvisation_(Musik)" title="Improvisation (Musik)">Gruppenimprovisation</a></li>
<li><a href="Lukas_Foss" title="Lukas Foss">Lukas Foss</a>, amerikanischer Pianist und Komponist</li>
<li><a href="Zolt%C3%A1n_G%C3%A1rdonyi" title="Zoltán Gárdonyi">Zoltán Gárdonyi</a>, ungarischer Komponist und Musikwissenschaftler</li>
<li><a href="Harald_Genzmer" title="Harald Genzmer">Harald Genzmer</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Guillermo_Graetzer" title="Guillermo Graetzer">Guillermo Graetzer</a>, argentinischer Komponist, Musikpädagoge und Musikwissenschaftler österreichischer Herkunft.</li>
<li><a href="Artur_Grenz" title="Artur Grenz">Artur Grenz</a>, deutscher Komponist und Dirigent<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Bernhard_Heiden" title="Bernhard Heiden">Bernhard Heiden</a>, deutsch-amerikanischer Komponist</li>
<li><a href="Andrew_Hill" title="Andrew Hill">Andrew Hill</a>, US-amerikanischer Jazz-Pianist und Komponist</li>
<li><a href="Walter_Kraft" title="Walter Kraft">Walter Kraft</a>, deutscher Komponist und Organist</li>
<li><a href="Felicitas_Kukuck" title="Felicitas Kukuck">Felicitas Kukuck</a>, deutsche Komponistin</li>
<li><a href="Werner_Kaegi_(Musiker)" title="Werner Kaegi (Musiker)">Werner Kaegi</a>, Schweizer Komponist</li>
<li><a href="Heinrich_Konietzny" title="Heinrich Konietzny">Heinrich Konietzny</a>, deutscher Fagottist und Komponist</li>
<li><a href="Walter_Leigh" title="Walter Leigh">Walter Leigh</a>, britischer Komponist und Pianist</li>
<li><a href="Ernst_Hermann_Meyer" title="Ernst Hermann Meyer">Ernst Hermann Meyer</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Hans_Friedrich_Micheelsen" title="Hans Friedrich Micheelsen">Hans Friedrich Micheelsen</a>, deutscher Komponist und Organist</li>
<li><a href="Konrad_Friedrich_Noetel" title="Konrad Friedrich Noetel">Konrad Friedrich Noetel</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Hans_Otte_(Komponist)" title="Hans Otte (Komponist)">Hans Otte</a>, deutscher Pianist, Komponist und Musikvermittler</li>
<li><a href="Franz_Reizenstein" title="Franz Reizenstein">Franz Reizenstein</a>, deutsch-jüdischer Komponist und Pianist</li>
<li><a href="Oskar_Sala" title="Oskar Sala">Oskar Sala</a>, deutscher Komponist und Mitentwickler des <a href="Trautonium" title="Trautonium">Trautoniums</a></li>
<li><a href="Hans-Ludwig_Schilling" title="Hans-Ludwig Schilling">Hans-Ludwig Schilling</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Ruth_Sch%C3%B6nthal" title="Ruth Schönthal">Ruth Schönthal</a>, deutsch-amerikanische Komponistin und Pianistin</li>
<li>Robert Strassburg (1915–2003), amerikanischer Komponist/Pädagoge<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><a href="Josef_Tal" title="Josef Tal">Josef Tal</a>, israelischer Komponist</li>
<li>Tan Xiaolin, chinesischer Komponist</li>
<li><a href="Johannes_Paul_Thilman" title="Johannes Paul Thilman">Johannes Paul Thilman</a>, deutscher Komponist</li>
<li><a href="Friedrich_Tilegant" title="Friedrich Tilegant">Friedrich Tilegant</a>, deutscher Dirigent</li>
<li><a href="Heinz_Zeebe" title="Heinz Zeebe">Heinz Zeebe</a>, deutscher Dirigent</li>
<li><a href="Rudolf_Zink" title="Rudolf Zink">Rudolf Zink</a>, deutscher Komponist</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Darstellung_Hindemiths_in_der_bildenden_Kunst">Darstellung Hindemiths in der bildenden Kunst</h2></div>

<ul><li><a href="Rudolf_Heinisch" title="Rudolf Heinisch">Rudolf Heinisch</a>: Bildnis Hindemith (Öl auf Leinwand, 138,7 × 59,7 cm, 1927; 1937 als „<a href="Entartete_Kunst" title="Entartete Kunst">entartet</a>“ aus dem <a href="St%C3%A4delsches_Kunstinstitut" title="Städelsches Kunstinstitut">Städelschen Kunstinstitut</a> und Städtische Galerie, Frankfurt/Main, beschlagnahmt und zerstört.)<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rechtsnachfolge">Rechtsnachfolge</h2></div>
<p>Aufgrund einer testamentarischen Verfügung von Hindemiths Witwe Gertrud Hindemith († 13. März 1967) wurde 1968 die <a href="Hindemith-Stiftung" title="Hindemith-Stiftung">Hindemith-Stiftung</a> mit Sitz in <a href="Blonay" title="Blonay">Blonay</a> gegründet. Die Stiftung richtete 1974 das <a href="Hindemith-Institut" title="Hindemith-Institut">Hindemith Institut Frankfurt</a> sowie 1978 das <a href="Hindemith-Musikzentrum" title="Hindemith-Musikzentrum">Hindemith-Musikzentrum</a> in Blonay ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hindemith-Preise">Hindemith-Preise</h2></div>
<p>Zu Ehren Paul Hindemiths wurden bisher zwei <i>Paul-Hindemith-Preise</i> von der <a href="Hindemith-Stiftung" title="Hindemith-Stiftung">Hindemith-Stiftung</a> gestiftet: der im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals seit 1990 verliehene <a href="Hindemith-Preis" title="Hindemith-Preis">Hindemith-Preis</a> und seit 2000 der <a href="Paul-Hindemith-Preis_der_Stadt_Hanau" title="Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau">Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werkverzeichnis">Werkverzeichnis</h2></div>
<div class="hauptartikel" role="navigation"><span class="hauptartikel-pfeil" title="siehe" aria-hidden="true" role="presentation">→&nbsp;</span><i><span class="hauptartikel-text">Hauptartikel</span>: <a href="Liste_der_Werke_von_Paul_Hindemith" title="Liste der Werke von Paul Hindemith">Liste der Werke von Paul Hindemith</a></i></div>
<p>Hindemiths Nachlass wird im <a href="Hindemith-Institut" title="Hindemith-Institut">Hindemith Institut Frankfurt</a> aufbewahrt und seine Kompositionen in Form einer historisch-kritischen Gesamtausgabe ediert. Auf der Webseite der Stiftung sind neben einem ausführlichen Werkverzeichnis<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> auch Informationen über sein Leben und Schaffen online abrufbar.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kompositionen_(Auswahl)"><span id="Kompositionen_.28Auswahl.29"></span>Kompositionen (Auswahl)</h3></div>
<ul><li>1917: <i>Drei Gesänge für <a href="Sopran" title="Sopran">Sopran</a> und Orchester</i> op.&nbsp;9</li>
<li>1918: <a href="Violinsonate_D-Dur_(Hindemith)" title="Violinsonate D-Dur (Hindemith)"><i>Sonate in D für Klavier und Violine</i> op.&nbsp;11 Nr.&nbsp;2</a></li>
<li>1921: <i>Im Kampf mit dem Berge – I. Teil: In Sturm und Eis</i> (<a href="Filmmusik" title="Filmmusik">Filmmusik</a>)</li>
<li>1921/22: <i>Suite 1922</i> für Klavier op. 26 (Marsch (Luft-Akt) – Shimmy – Nachtstück – Boston – Ragtime)</li>
<li>1921: <i>4. <a href="Streichquartett" title="Streichquartett">Streichquartett</a></i> op. 22</li>
<li>1922: <i>Die junge Magd</i> (Lieder nach Georg Trakl), op.&nbsp;23 Nr.&nbsp;2</li>
<li>1922: <i>Kammermusik Nr. 1</i> op. 24 Nr. 1</li>
<li>1922: <i>Sonate für Bratsche allein</i> op.&nbsp;25 Nr.&nbsp;1</li>
<li>1922/23: <i><a href="Das_Marienleben" title="Das Marienleben">Das Marienleben</a></i>, op. 27, Liederzyklus für Sopranstimme und Klavier nach dem gleichnamigen Gedichtzyklus <i>Das Marien-Leben</i> (1912) von <a href="Rainer_Maria_Rilke" title="Rainer Maria Rilke">Rainer Maria Rilke</a></li>
<li>1923: <i><a href="Minimax_%E2%80%93_Repertorium_f%C3%BCr_Milit%C3%A4rmusik" title="Minimax – Repertorium für Militärmusik">Minimax – Repertorium für Militärmusik</a></i> für Streichquartett</li>
<li>1923: <i>Klaviermusik mit Orchester</i> für die linke Hand op. 29 (entdeckt 2002 im Nachlass von <a href="Paul_Wittgenstein_(Pianist)" title="Paul Wittgenstein (Pianist)">Paul Wittgenstein</a>, Uraufführung 2004)</li>
<li>um 1925: <i><a href="Ouvert%C3%BCre_zum_%E2%80%9EFliegenden_Holl%C3%A4nder%E2%80%9C%2C_wie_sie_eine_schlechte_Kurkapelle_morgens_um_7_am_Brunnen_vom_Blatt_spielt" title="Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt">Ouvertüre zum „Fliegenden Holländer“, wie sie eine schlechte Kurkapelle morgens um 7 am Brunnen vom Blatt spielt</a></i> für Streichquartett</li>
<li>1925: <i>Kammermusik Nr. 4</i> op. 36 Nr. 3 für Solo-Violine und größeres Kammerorchester (Violinkonzert)</li>
<li>1925: <i>Konzert für Orchester</i> op.&nbsp;38</li>
<li>1925: <i>Rondo für drei Gitarren</i></li>
<li>1926: <i>Werke für mechanisches Klavier</i> (<a href="Welte-Mignon" title="Welte-Mignon">Welte-Mignon</a>)</li>
<li>1926: <i>Konzertmusik für Blasorchester</i> op. 41 (Konzertante Ouvertüre – Sechs Variationen über das Lied <i><a href="Prinz_Eugen%2C_der_edle_Ritter" title="Prinz Eugen, der edle Ritter">Prinz Eugen, der edle Ritter</a></i> – Marsch; Uraufführung in Donaueschingen)</li>
<li>1927: <i>Acht Stücke für Flöte allein</i></li>
<li>1927: <i>Kammermusik Nr. 5</i> op.&nbsp;36 Nr.&nbsp;4 für Bratsche und Orchester</li>
<li>1927: <i>Kammermusik Nr. 7</i>, op.&nbsp;46 Nr.&nbsp;2 für Orgel, Bläser und Bässe</li>
<li>1930er Jahre: zahlreiche <a href="Lied" title="Lied">Lieder</a>, Chor- und <a href="A_cappella" title="A cappella">A-cappella</a>-Werke</li>
<li>1931: <i><a href="Das_Unaufh%C3%B6rliche" title="Das Unaufhörliche">Das Unaufhörliche</a></i>, Oratorium, entstanden in Zusammenarbeit mit <a href="Gottfried_Benn" title="Gottfried Benn">Gottfried Benn</a></li>
<li>1931: <i>Concertino für Trautonium und Streichorchester</i> (Uraufführung in München bei der 2. Tagung für Rundfunkmusik)</li>
<li>1933: <i>Konzertstück für zwei Altsaxophone</i><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>1934: <i><a href="Symphonie_Mathis_der_Maler" title="Symphonie Mathis der Maler">Symphonie Mathis der Maler</a></i></li>
<li>1935: <i>Langsames Stück mit Rondo</i> für Trautonium</li>
<li>1935: <i>Sonate in E</i> für Violine und Klavier</li>
<li>1935: <i>Der Schwanendreher – Konzert nach Volksliedern für Viola und Kammerorchester</i></li>
<li>1936: <i>Drei Sonaten für Klavier</i></li>
<li>1936–1955: je eine Sonate für jedes gängige Orchesterinstrument und Klavier, die meisten zwischen 1936 und 1942, darunter:
<ul><li>1936: <a href="Sonate_f%C3%BCr_Fl%C3%B6te_und_Klavier_(Hindemith)" title="Sonate für Flöte und Klavier (Hindemith)">Sonate für Flöte und Klavier</a></li>
<li>1938: <i>Sonate für Oboe und Klavier</i></li>
<li>1939: <i>Sonate für Trompete und Klavier</i></li>
<li>1939: <i>Sonate für Klarinette und Klavier</i></li>
<li>1941: <i>Sonate für Englischhorn und Klavier</i></li>
<li>1949: <i>Sonate für Kontrabass und Klavier</i></li>
<li>1955: <i>Sonate für Basstuba und Klavier</i></li></ul></li>
<li>1937–1940: <i>Drei Sonaten für Orgel</i></li>
<li>1939: <i>Konzert für Violine und Orchester</i></li>
<li>1940: <i>Sinfonie in Es</i></li>
<li>1942: <i><a href="Ludus_tonalis" title="Ludus tonalis">Ludus tonalis</a></i> (<a href="Klavierzyklus" title="Klavierzyklus">Klavierzyklus</a>)</li>
<li>1943: Orchesterstück <i><a href="Symphonische_Metamorphosen_von_Themen_Carl_Maria_von_Webers" title="Symphonische Metamorphosen von Themen Carl Maria von Webers">Symphonic Metamorphosis of Themes by Carl Maria von Weber</a></i> (dt. <i>Symphonische Metamorphosen von Themen Carl Maria von Webers,</i> oft in fehlerhafter Übersetzung aus dem Englischen und ebensolcher Rückübersetzung zu finden)</li>
<li>1946: <i>Als Flieder jüngst mir im Garten blüht’ – Ein Requiem „Denen, die wir lieben“</i> (engl. <i>When Lilacs Last in the Dooryard Bloom’d – A Requiem „For Those We Love“</i>), Oratorium nach einem Text von <a href="Walt_Whitman" title="Walt Whitman">Walt Whitman</a></li>
<li>1947: <i>Apparebit repentina dies</i> für gemischten Chor und Blechbläser</li>
<li>1947: Klarinettenkonzert (<a href="Benny_Goodman" title="Benny Goodman">Benny Goodman</a> gewidmet)</li>
<li>1948: <i>Septett für Bläser</i></li>
<li>1951: <i>Symphony in B-flat for Concert Band</i> (Moderately fast, with vigor – Andantino grazioso – Fugue, rather broad)</li>
<li>1958: <i>Pittsburgh Symphony</i></li>
<li>1963: <i>Concerto for Organ and Orchestra</i> zur Einweihung der Philharmonic Hall in New York</li>
<li>1963: <i>Messe</i> für gemischten Chor (SATB) a cappella. (Hindemiths letztes Werk; die Uraufführung am 12. November 1963 in der <a href="Piaristenkirche_Maria_Treu_(Wien)" title="Piaristenkirche Maria Treu (Wien)">Wiener Piaristenkirche</a> dirigierte er selbst.)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bühnenwerke"><span id="B.C3.BChnenwerke"></span>Bühnenwerke</h3></div>
<ul><li>1921: <i><a href="M%C3%B6rder%2C_Hoffnung_der_Frauen_(Oper)" title="Mörder, Hoffnung der Frauen (Oper)">Mörder, Hoffnung der Frauen</a></i> op. 12, Text von <a href="Oskar_Kokoschka" title="Oskar Kokoschka">Oskar Kokoschka</a></li>
<li>1921: <i><a href="Das_Nusch-Nuschi" title="Das Nusch-Nuschi">Das Nusch-Nuschi</a></i> op. 20, „Spiel für burmanische <a href="Marionette" title="Marionette">Marionetten</a>“, Text von <a href="Franz_Blei" title="Franz Blei">Franz Blei</a></li>
<li>1922: <i><a href="Sancta_Susanna" title="Sancta Susanna">Sancta Susanna</a></i> op. 21, Text von <a href="August_Stramm" title="August Stramm">August Stramm</a></li>
<li>1922: <i>Der Dämon</i> op. 28, Tanzpantomime von <a href="Max_Krell_(Autor)" title="Max Krell (Autor)">Max Krell</a></li>
<li>1922: <i>Tuttifäntchen</i>, Weihnachtsmärchen von <a href="Hedwig_Michel" title="Hedwig Michel">Hedwig Michel</a> und Franziska Becker</li>
<li>1926: <i><a href="Cardillac" title="Cardillac">Cardillac</a></i> op. 39, Text von <a href="Ferdinand_Lion" title="Ferdinand Lion">Ferdinand Lion</a></li>
<li>1927: <i><a href="Hin_und_zur%C3%BCck" title="Hin und zurück">Hin und zurück</a></i> op. 45a, Sketch mit Musik auf einen Text von <a href="Marcellus_Schiffer" title="Marcellus Schiffer">Marcellus Schiffer</a></li>
<li>1929: <i><a href="Neues_vom_Tage" title="Neues vom Tage">Neues vom Tage</a></i>, Lustige Oper auf einen Text von Marcellus Schiffer</li>
<li>1929: <i>Lehrstück</i>, Text von <a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a> (vgl. <a href="Lehrst%C3%BCck_(Theater)" title="Lehrstück (Theater)">Lehrstück (Theater)</a>)</li>
<li>1929: <i>Der Lindberghflug</i>, Hörspiel von Paul Hindemith und <a href="Kurt_Weill" title="Kurt Weill">Kurt Weill</a>, Text von <a href="Bertolt_Brecht" title="Bertolt Brecht">Bertolt Brecht</a></li>
<li>1930: <i>Wir bauen eine Stadt</i>, <a href="Kinderoper" title="Kinderoper">Spiel für Kinder</a> auf einen Text von <a href="Robert_Seitz" title="Robert Seitz">Robert Seitz</a></li>
<li>1934/35: <i><a href="Mathis_der_Maler" title="Mathis der Maler">Mathis der Maler</a></i>, Oper in sieben Bildern, Text von Paul Hindemith (über das Schicksal <a href="Matthias_Gr%C3%BCnewald" title="Matthias Grünewald">Matthias Grünewalds</a>)</li>
<li>1938: <i>Nobilissima visione</i>, Ballett von Hindemith und <a href="L%C3%A9onide_Massine" title="Léonide Massine">Léonide Massine</a></li>
<li>1944: <i>Hérodiade</i>, Orchester-Rezitation auf einen Text von <a href="St%C3%A9phane_Mallarm%C3%A9" title="Stéphane Mallarmé">Stéphane Mallarmé</a></li>
<li>1952: <i>Cardillac</i> (Neufassung), Oper in 4 Akten, Text von Paul Hindemith nach <a href="Ferdinand_Lion" title="Ferdinand Lion">Ferdinand Lion</a></li>
<li>1953/54: <i>Neues vom Tage</i> (Neufassung), Lustige Oper in zwei Akten, Text von Paul Hindemith nach <a href="Marcellus_Schiffer" title="Marcellus Schiffer">Marcellus Schiffer</a></li>
<li>1956/57: <i><a href="Die_Harmonie_der_Welt" title="Die Harmonie der Welt">Die Harmonie der Welt</a></i>, Oper in fünf Aufzügen, Text von Paul Hindemith (über das Leben und Schaffen des <a href="Johannes_Kepler" title="Johannes Kepler">Johannes Kepler</a>)</li>
<li>1961: <i>Das lange Weihnachtsmahl</i> (<i>The Long Christmas Dinner</i>), Oper in einem Akt auf einen Text von <a href="Thornton_Wilder" title="Thornton Wilder">Thornton Wilder</a>, deutsche Fassung von Hindemith</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Bücher"><span id="B.C3.BCcher"></span>Bücher</h3></div>
<ul><li><i><a href="Unterweisung_im_Tonsatz" title="Unterweisung im Tonsatz">Unterweisung im Tonsatz</a></i>
<ul><li><i>I. Theoretischer Teil</i>, Schott, Mainz 1937</li>
<li><i>II. Übungsbuch für den zweistimmigen Satz</i>, Schott, Mainz 1939</li>
<li><i>III. Übungsbuch für den dreistimmigen Satz</i>, Schott, Mainz 1970</li></ul></li>
<li><i>Aufgaben für Harmonieschüler (Traditional Harmony)</i>, Schott, Mainz 1949, ISBN 978-3-7957-1602-8</li>
<li><i>Übungsbuch für Elementare Musiktheorie (Elementary Training for Musicians)</i>, Schott, Mainz 1975, ISBN 3-7957-1604-7</li>
<li><i>A Composer’s World,</i> Harvard University Press 1949/50. US-Erstausgabe</li>
<li>Komponist in seiner Welt, Atlantis Verlag, Zürich 1959. Deutsche Erstausgabe</li>
<li><i>Komponist in seiner Welt: Weiten und Grenzen</i>, Atlantis Musikbuch, Zürich 1994, ISBN 3-254-00191-5</li>
<li><i>Mathis der Maler: Oper in sieben Bildern</i>, Apollo-Verlag, Mainz 1945</li>
<li><i>Johann Sebastian Bach. Ein verpflichtendes Erbe</i>, Insel Verlag, Wiesbaden 1953 (<a href="Liste_der_Autoren_der_Insel-B%C3%BCcherei#H" title="Liste der Autoren der Insel-Bücherei">Insel-Bücherei</a> 575/2)</li>
<li><i>Paul Hindemith: Zeugnis in Bildern</i>, Schott, Mainz 1955</li>
<li><i>Sterbende Gewässer</i>, Lambert Schneider, Gerlingen 1963</li>
<li><i>Paul Hindemith: Die letzten Jahre</i> Schott, Mainz 1965</li>
<li><i>Der Komponist als Zeichner (The Composer as Graphic Artist)</i>, Atlantis-Musikbuchverlag, Zürich 1995</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Eponyme">Eponyme</h2></div>

<p>Folgende <a href="Eponym_(Sprachwissenschaft)" title="Eponym (Sprachwissenschaft)">Eponyme</a> beziehen sich auf seinen Namen: Der Asteroid <a href="(5157)_Hindemith" title="(5157) Hindemith">(5157) Hindemith</a> ist nach ihm benannt.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die <a href="Paul-Hindemith-Schule" title="Paul-Hindemith-Schule">Paul-Hindemith-Schule</a>, eine integrierte Gesamtschule im Frankfurter Stadtteil <a href="Frankfurt-Gallus" title="Frankfurt-Gallus">Gallus</a>, in dem Hindemith einen Großteil seiner Jugend verbrachte, besteht unter diesem Namen seit 1986.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Paul-Hindemith-Musikschule in Hindemiths Geburtsort Hanau trägt seinen Namen seit 1984.<sup id="cite_ref-27" class="reference"><a href="#cite_note-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Musikschule Paul Hindemith <a href="Berlin-Neuk%C3%B6lln" title="Berlin-Neukölln">Berlin-Neukölln</a> ist seit 2002 nach dem Komponisten benannt, der ab 1929 zu ihrem Kollegium zählte.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sonstiges">Sonstiges</h2></div>
<p><a href="Hortense_von_Gelmini" title="Hortense von Gelmini">Hortense von Gelmini</a> führte 1974 mit ihrem „Orchestra Gelmini“ sowie der Pianistin <a href="Fany_Solter" title="Fany Solter">Fany Solter</a> die <i>Vier Temperamente</i> von Paul Hindemith (1940) auf,<sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Motive, die sie 1985 auch in vier Bildern gemalt und 2005 in vier Gedichten charakterisiert hat. Alles zusammen präsentierte sie 2005 in einer <a href="Finissage_(Veranstaltung)" title="Finissage (Veranstaltung)">Finissage</a>, wobei die Musik durch eine Tanzvorführung begleitet wurde.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sie führte auch Hindemiths <i>Fünf Stücke für Streichorchester</i>, op. 44 Nr. IV auf.<sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der englische Komponist <a href="William_Walton" title="William Walton">William Walton</a> hat über das erste Thema des 2.&nbsp;Satzes aus Hindemiths <i>Cellokonzert</i> (1940) seine <i>Variations on a Theme by Hindemith</i> (1962–1963) geschrieben.<sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Paul-Hindemith-Gesellschaft_in_Berlin" title="Paul-Hindemith-Gesellschaft in Berlin">Paul-Hindemith-Gesellschaft in Berlin</a></li>
<li><a href="Liste_deutscher_Komponisten_klassischer_Musik" title="Liste deutscher Komponisten klassischer Musik">Liste deutscher Komponisten klassischer Musik</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Martin Andris: <i>Music non-stop. Paul Hindemiths Geschichtskonzeptionen vor dem Ende der Weimarer Republik</i> (= <i>Rombach Wissenschaften. Reihe Litterae</i>, Band 236). Rombach, Freiburg i.Br. / Berlin / Wien 2019, ISBN 978-3-7930-9920-8.</li>
<li><a href="Friedrich_Wilhelm_Bautz" title="Friedrich Wilhelm Bautz">Friedrich Wilhelm Bautz</a>:&nbsp;<i>Hindemith, Paul.</i> In: <i><a href="Biographisch-Bibliographisches_Kirchenlexikon" title="Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon">Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon</a></i> (BBKL). Band 2, Bautz, Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8, Sp. 876–879.</li>
<li>Ingrid Bigler-Marschall: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://tls.theaterwissenschaft.ch/wiki/Paul_Hindemith">Paul Hindemith</a>.</i> In: <a href="Andreas_Kotte" title="Andreas Kotte">Andreas Kotte</a> (Hrsg.): <i><a href="Theaterlexikon_der_Schweiz" title="Theaterlexikon der Schweiz">Theaterlexikon der Schweiz</a>.</i> Band 2, Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 843&nbsp;f.</li>
<li><a href="Siglind_Bruhn" title="Siglind Bruhn">Siglind Bruhn</a>: <i>Hindemiths große Bühnenwerke</i>. Hindemith-Trilogie Band I. Edition Gorz, Waldkirch 2009, ISBN 978-3-938095-11-9.</li>
<li>Siglind Bruhn: <i>Hindemiths große Vokalwerke</i>. Hindemith-Trilogie Band II. Edition Gorz, Waldkirch 2010, ISBN 978-3-938095-14-0.</li>
<li>Siglind Bruhn: <i>Hindemiths große Instrumentalwerke</i>. Hindemith-Trilogie Band III. Edition Gorz, Waldkirch 2012, ISBN 978-3-938095-15-7.</li>
<li>Peter Donhauser: <i>Elektrische Klangmaschinen. Die Pionierzeit in Deutschland und Österreich</i>. Böhlau, Wien 2007, ISBN 978-3-205-77593-5.</li>
<li><a href="Walter_Gerstenberg" title="Walter Gerstenberg">Walter Gerstenberg</a>: <cite style="font-style:italic">Hindemith, Paul</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>9</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 1972, ISBN 3-428-00190-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>176–178</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118551256.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Paul+Hindemith&amp;rft.atitle=Hindemith%2C+Paul&amp;rft.au=Walter+Gerstenberg&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=1972&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3428001907&amp;rft.pages=176-178&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=9" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Arkadi Junold: <i>Die Opern Paul Hindemiths. Ein Überblick</i>. Arkadien-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-940863-16-4.</li>
<li>Achim Heidenreich: <i>Paul Hindemiths sieben Kammermusiken: Entstehung, Analyse, Rezeption</i>, Mainz 2004, Dissertation</li>
<li>Wolfgang Huschke: <i>Paul Hindemiths Ahnen</i> In: <i>Genealogie</i>, Heft 10, Oktober 1987, S. 705 ff.</li>
<li>Rüdiger Jennert: <i>Paul Hindemith und die Neue Welt. Studien zur amerikanischen Hindemith-Rezeption</i>. Schneider, Tutzing 2005, ISBN 3-7952-1181-6.</li>
<li><a href="G%C3%BCnther_Metz" title="Günther Metz">Günther Metz</a>: <i>Hindemith und die mechanische Musik.</i> In: <i>Aus Freiburg in die Welt – 100 Jahre Welte-Mignon. Automatische Musikinstrumente.</i> Augustinermuseum, Freiburg 2005, S. 154–156.</li>
<li>Günther Metz: <i>Der Fall Hindemith. Versuch einer Neubewertung</i>. Wolke Verlag, Hofheim 2016, ISBN 978-3-95593-070-7.</li>
<li>Rainer Mohrs: <i>Die Orgelmusik von Paul Hindemith. Überlegungen zu einem neuen Hindemith-Bild</i>. In: <i>Musica sacra</i>, 115, 1995, S. 458–475.</li>
<li><a href="Fred_K._Prieberg" title="Fred K. Prieberg">Fred K. Prieberg</a>: <i>Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945</i>. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 3207–3243. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg">online</a></li>
<li><a href="Gerd_Sannem%C3%BCller" title="Gerd Sannemüller">Gerd Sannemüller</a>: <i>Hindemith als Musikpädagoge.</i> In: <i>Zeitschrift für Musikpädagogik</i>, 2, 1977, 4, S. 49–58</li>
<li>Susanne Schaal: <i>Hindemith und Dresden</i>. In: Matthias Herrmann, <a href="Hanns-Werner_Heister" title="Hanns-Werner Heister">Hanns-Werner Heister</a> (Hrsg.): <i>Dresden und die avancierte Musik im 20. Jahrhundert. Teil I: 1900–1933</i>. Laaber, 1999, ISBN 3-89007-346-8, S. 289–296 (<i>Musik in Dresden</i>, 4).</li>
<li><cite style="font-style:italic">Gebt mir mal ’ne Bratsche</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a></cite>. <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>24</span>, 1950 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44448683.html">online</a> – ein Hindemith-Porträt als Titel).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Paul+Hindemith&amp;rft.atitle=Gebt+mir+mal+%E2%80%99ne+Bratsche&amp;rft.date=1950&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issue=24&amp;rft.jtitle=Der+Spiegel" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Heinz-Jürgen Winkler: <cite style="font-style:italic">Fascinated by Early Music: Paul Hindemith and <a href="Emanuel_Winternitz" title="Emanuel Winternitz">Emanuel Winternitz</a></cite>. In: <cite style="font-style:italic">Music in Art: International Journal for Music Iconography</cite>. 29. Jahrgang, <span style="white-space:nowrap">Nr.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>1–2</span>, 2004, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%221522-7464%22&amp;key=cql">1522-7464</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>14–19</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Paul+Hindemith&amp;rft.atitle=Fascinated+by+Early+Music%3A+Paul+Hindemith+and+Emanuel+Winternitz&amp;rft.au=Heinz-J%C3%BCrgen%26%2332%3BWinkler&amp;rft.date=2004&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=1522-7464&amp;rft.issue=1-2&amp;rft.jtitle=Music+in+Art%3A+International+Journal+for+Music+Iconography&amp;rft.pages=14-19&amp;rft.volume=29.+Jahrgang" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Paul_Hindemith?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Paul Hindemith</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Paul_Hindemith" class="extiw external" title="q:Paul Hindemith">Wikiquote: Paul Hindemith</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=118551256">Literatur von und über Paul Hindemith</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/person/gnd/118551256">Werke von und über&nbsp;Paul Hindemith</a>&nbsp;in der <a href="Deutsche_Digitale_Bibliothek" title="Deutsche Digitale Bibliothek">Deutschen Digitalen Bibliothek</a></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.hindemith.info/"><i>Paul Hindemith.</i></a> In: <i>hindemith.info.</i> Fondation Hindemith<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 12.&nbsp;Mai 2022</span> (Hindemith-Stiftung, -Institut, -Musikzentrum – ausführliche Biographie).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Paul+Hindemith&amp;rft.description=Paul+Hindemith&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.hindemith.info%2F&amp;rft.publisher=Fondation+Hindemith">&nbsp;</span></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://purl.org/pressemappe20/folder/pe/007859">Zeitungsartikel über Paul Hindemith</a> in den <a href="Pressearchiv_20._Jahrhundert" title="Pressearchiv 20. Jahrhundert">Historischen Pressearchiven</a> der <a href="ZBW_%E2%80%93_Leibniz-Informationszentrum_Wirtschaft" title="ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft">ZBW</a></li>
<li><a href="https://imslp.org/wiki/Category:Hindemith,_Paul" class="extiw external" title="scores:Category:Hindemith, Paul">Noten und Audiodateien von Paul Hindemith</a> im <a href="International_Music_Score_Library_Project" title="International Music Score Library Project">International Music Score Library Project</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://nb-helveticat.primo.exlibrisgroup.com/discovery/search?query=any,contains,%22Paul+Hindemith%22&amp;tab=LibraryCatalog&amp;search_scope=MyInstitution&amp;vid=41SNL_51_INST:helveticat&amp;lang=de&amp;offset=0">Publikationen von und über Paul Hindemith</a> im Katalog Helveticat der <a href="Schweizerische_Nationalbibliothek" title="Schweizerische Nationalbibliothek">Schweizerischen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/name/nm0385519/">Paul Hindemith</a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.musikbibliographie.de/CMD?ACT=SRCHA&amp;SRT=YOP&amp;TRM=Hindemith,+Paul&amp;REC=1"><i>Bibliographie des Musikschrifttums online.</i></a> In: <i>musikbibliographie.de.</i> <a href="Bibliographie_des_Musikschrifttums" title="Bibliographie des Musikschrifttums">Bibliographie des Musikschrifttums</a><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 7.&nbsp;Februar 2019</span> (Literatur über Paul Hindemith).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Bibliographie+des+Musikschrifttums+online&amp;rft.description=Bibliographie+des+Musikschrifttums+online&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.musikbibliographie.de%2FCMD%3FACT%3DSRCHA%26SRT%3DYOP%26TRM%3DHindemith%2C%2BPaul%26REC%3D1&amp;rft.publisher=%5B%5BBibliographie+des+Musikschrifttums%5D%5D">&nbsp;</span></li>
<li>Katja Deinhardt: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/lemo/biografie/paul-hindemith"><span style="font-style:italic;">Paul Hindemith.</span></a> Tabellarischer Lebenslauf im <a href="Lebendiges_Museum_Online" title="Lebendiges Museum Online">LeMO</a> (<a href="Deutsches_Historisches_Museum" title="Deutsches Historisches Museum">DHM</a> und <a href="Haus_der_Geschichte" title="Haus der Geschichte">HdG</a>)</li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://de.schott-music.com/shop/autoren/paul-hindemith"><i>Paul Hindemith.</i></a> In: <i>de.schott-music.com.</i> Musikverlag <a href="Schott_Music" title="Schott Music">Schott Music</a><span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 7.&nbsp;Februar 2019</span> (Informationen (Kurzbiografie, Fotos, Diskografie, Hörbeispiele usw.)).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Paul+Hindemith&amp;rft.description=Paul+Hindemith&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fde.schott-music.com%2Fshop%2Fautoren%2Fpaul-hindemith&amp;rft.publisher=Musikverlag+%5B%5BSchott+Music%5D%5D">&nbsp;</span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gmg-bw.de/html/musikl-multimedia_lied_ga_hindemith.html"><i>Paul Hindemith (1895–1963).</i></a> In: <i>gmg-bw.de.</i> Gesellschaft für Musikgeschichte in Baden-Württemberg e.&nbsp;V.<span style="display:none">;</span><span class="Abrufdatum" style="display:none"> abgerufen am 7.&nbsp;Februar 2019</span> (Lied-Portal).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Paul+Hindemith+%281895%E2%80%931963%29&amp;rft.description=Paul+Hindemith+%281895%E2%80%931963%29&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.gmg-bw.de%2Fhtml%2Fmusikl-multimedia_lied_ga_hindemith.html&amp;rft.publisher=Gesellschaft+f%C3%BCr+Musikgeschichte+in+Baden-W%C3%BCrttemberg+e.%26nbsp%3BV.">&nbsp;</span></li>
<li>Video: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://av.tib.eu/media/11833">Paul Hindemith während einer Orchesterprobe in der „Glocke“ zu Bremen 1958</a></i>. <a href="IWF_Wissen_und_Medien" title="IWF Wissen und Medien">Institut für den Wissenschaftlichen Film</a> (IWF) 1958, zur Verfügung gestellt von der <a href="Technische_Informationsbibliothek" class="mw-redirect" title="Technische Informationsbibliothek">Technischen Informationsbibliothek</a> (TIB), <a href="Digital_Object_Identifier" title="Digital Object Identifier">doi</a>:<span class="uri-handle" style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://doi.org/10.3203/IWF%2FG-42">10.3203/IWF/G-42</a></span>.</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.lagis-hessen.de/pnd/118551256"><span style="font-style:italic;">Hindemith, Paul.</span></a> Hessische Biografie. In: <i><a href="Landesgeschichtliches_Informationssystem_Hessen" title="Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen">Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen</a></i> (LAGIS).</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://rppd.lobid.org/118551256"><i>Hindemith, Paul / 1895–1963</i></a> in der <a href="Rheinland-Pf%C3%A4lzische_Personendatenbank" title="Rheinland-Pfälzische Personendatenbank">Rheinland-Pfälzischen Personendatenbank</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-25"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-25">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.minorplanetcenter.net/db_search/show_object?object_id=5157"><i>(5157) Hindemith.</i></a> In: <i>minorplanetcenter.net.</i> The Minor Planet Center,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Februar 2019</span> (englisch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=%285157%29+Hindemith&amp;rft.description=%285157%29+Hindemith&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.minorplanetcenter.net%2Fdb_search%2Fshow_object%3Fobject_id%3D5157&amp;rft.publisher=The+Minor+Planet+Center&amp;rft.language=en">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-27"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-27">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.paul-hindemith-musikschule.de/ueber-paul-hindemith.html"><i>Paul-Hindemith-Musikschule.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 1.&nbsp;April 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Paul-Hindemith-Musikschule&amp;rft.description=Paul-Hindemith-Musikschule&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.paul-hindemith-musikschule.de%2Fueber-paul-hindemith.html">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-29"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-29">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=9WQSniycQuA&amp;t=43s">„Die vier Temperamente“.</a> YouTube</span>
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</li>
<li id="cite_note-31"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-31">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.youtube.com/watch?v=64LxzPAfbr8"><i>Paul Hindemith: Fünf Stücke für Streichorchester op. 44 Nr. IV Hortense von Gelmini.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 28.&nbsp;Februar 2023</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3APaul+Hindemith&amp;rft.title=Paul+Hindemith%3A+F%C3%BCnf+St%C3%BCcke+f%C3%BCr+Streichorchester+op.+44+Nr.+IV+Hortense+von+Gelmini&amp;rft.description=Paul+Hindemith%3A+F%C3%BCnf+St%C3%BCcke+f%C3%BCr+Streichorchester+op.+44+Nr.+IV+Hortense+von+Gelmini&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3D64LxzPAfbr8&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Andres_Briner" title="Andres Briner">Andres Briner</a>, <a href="Dieter_Rexroth" title="Dieter Rexroth">Dieter Rexroth</a>, <a href="Giselher_Schubert" title="Giselher Schubert">Giselher Schubert</a>: <i>Paul Hindemith. Leben und Werk in Bild und Text.</i> Atlantis/Schott, Zürich/Mainz 1988, S. 170.</span>
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<div class="klappleiste-kopf">Preisträger der <a href="Goethe-Plakette_der_Stadt_Frankfurt_am_Main" title="Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main">Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main</a></div>
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<p><a href="Thomas_Mann" title="Thomas Mann">Thomas Mann</a>, <a href="Albert_Schweitzer" title="Albert Schweitzer">Albert Schweitzer</a>, <a href="Julius_Petersen_(Literaturwissenschaftler)" title="Julius Petersen (Literaturwissenschaftler)">Julius Petersen</a> <small>(1932)</small>&nbsp;|
<a href="William_Butler_Yeats" title="William Butler Yeats">William Butler Yeats</a> <small>(1934)</small>&nbsp;|
<a href="Georg_Kolbe" title="Georg Kolbe">Georg Kolbe</a> <small>(1937)</small>&nbsp;|
<a href="Leo_Frobenius" title="Leo Frobenius">Leo Frobenius</a> <small>(1938)</small>&nbsp;|
<a href="Anton_Kippenberg" title="Anton Kippenberg">Anton Kippenberg</a> <small>(1939)</small>&nbsp;|
<a href="Hans_Pfitzner" title="Hans Pfitzner">Hans Pfitzner</a> <small>(1940)</small>&nbsp;|
<a href="Friedrich_Bethge" title="Friedrich Bethge">Friedrich Bethge</a> <small>(1941)</small>&nbsp;|
<a href="Wilhelm_Sch%C3%A4fer_(Schriftsteller)" title="Wilhelm Schäfer (Schriftsteller)">Wilhelm Schäfer</a> <small>(1943)</small>&nbsp;|
<a href="Otto_Hahn" title="Otto Hahn">Otto Hahn</a> <small>(1944)</small>&nbsp;|
<a href="Franz_Volhard" title="Franz Volhard">Franz Volhard</a>, <a href="Gustav_Mori" title="Gustav Mori">Gustav Mori</a>, <a href="Franz_Schultz_(Philologe)" title="Franz Schultz (Philologe)">Franz Schultz</a> <small>(1947)</small>&nbsp;|
<a href="Georg_Hartmann_(Fabrikant)" title="Georg Hartmann (Fabrikant)">Georg Hartmann</a> <small>(1948)</small>&nbsp;|
<a href="Andr%C3%A9_Gide" title="André Gide">André Gide</a>, <a href="Adolf_Grimme" title="Adolf Grimme">Adolf Grimme</a>, <a href="Jos%C3%A9_Ortega_y_Gasset" title="José Ortega y Gasset">José Ortega y Gasset</a>, <a href="Gerhard_Marcks" title="Gerhard Marcks">Gerhard Marcks</a>, <a href="Friedrich_Meinecke" title="Friedrich Meinecke">Friedrich Meinecke</a>, <a href="Robert_Maynard_Hutchins" title="Robert Maynard Hutchins">Robert Maynard Hutchins</a>, <a href="Victor_Gollancz" title="Victor Gollancz">Victor Gollancz</a>, <a href="Carl_Jacob_Burckhardt" title="Carl Jacob Burckhardt">Carl Jacob Burckhardt</a> <small>(1949)</small>&nbsp;|
<a href="Friedrich_Dessauer" title="Friedrich Dessauer">Friedrich Dessauer</a>, <a href="Friedrich_Witz" title="Friedrich Witz">Friedrich Witz</a>, <a href="Richard_Merton" title="Richard Merton">Richard Merton</a>, <a href="Alexander_Rudolf_Hohlfeld" title="Alexander Rudolf Hohlfeld">Alexander Rudolf Hohlfeld</a>, <a href="Boris_Rajewsky" title="Boris Rajewsky">Boris Rajewsky</a>, <a href="Ernst_Robert_Curtius" title="Ernst Robert Curtius">Ernst Robert Curtius</a>, <a href="Joseph-Fran%C3%A7ois_Angelloz" title="Joseph-François Angelloz">Jean Angelloz</a>, <a href="Leonard_Ashley_Willoughby" title="Leonard Ashley Willoughby">Leonard Ashley Willoughby</a> <small>(1951)</small>&nbsp;|
<a href="Bernhard_Guttmann" title="Bernhard Guttmann">Bernhard Guttmann</a>, <a href="Ludwig_Seitz_(Mediziner)" title="Ludwig Seitz (Mediziner)">Ludwig Seitz</a>, <a href="John_Jay_McCloy" title="John Jay McCloy">John Jay McCloy</a> <small>(1952)</small>&nbsp;|
<a href="Max_Horkheimer" title="Max Horkheimer">Max Horkheimer</a>, <a href="Fritz_Strich" title="Fritz Strich">Fritz Strich</a> <small>(1953)</small>&nbsp;|
<a href="August_de_Bary" title="August de Bary">August de Bary</a>, <a href="Karl_Kleist_(Mediziner)" title="Karl Kleist (Mediziner)">Karl Kleist</a>, <a href="Richard_Scheibe" title="Richard Scheibe">Richard Scheibe</a>, <a href="Rudolf_Alexander_Schr%C3%B6der" title="Rudolf Alexander Schröder">Rudolf Alexander Schröder</a> <small>(1954)</small>&nbsp;|
<a href="Andreas_Bruno_Wachsmuth" title="Andreas Bruno Wachsmuth">Andreas Bruno Wachsmuth</a>, <a href="Fritz_von_Unruh" title="Fritz von Unruh">Fritz von Unruh</a>, <a href="Ferdinand_Blum" title="Ferdinand Blum">Ferdinand Blum</a>, <a class="mw-selflink selflink">Paul Hindemith</a>, <a href="Hanns_Wilhelm_Eppelsheimer" title="Hanns Wilhelm Eppelsheimer">Hanns Wilhelm Eppelsheimer</a> <small>(1955)</small>&nbsp;|
<a href="Peter_Suhrkamp" title="Peter Suhrkamp">Peter Suhrkamp</a>, <a href="Carl_Mennicke" title="Carl Mennicke">Carl Mennicke</a>, <a href="Josef_Hellauer" title="Josef Hellauer">Josef Hellauer</a>, <a href="Paul_Tillich" title="Paul Tillich">Paul Tillich</a> <small>(1956)</small>&nbsp;|
<a href="Helmut_Walcha" title="Helmut Walcha">Helmut Walcha</a>, <a href="Kasimir_Edschmid" title="Kasimir Edschmid">Kasimir Edschmid</a>, <a href="Benno_Reifenberg" title="Benno Reifenberg">Benno Reifenberg</a>, <a href="Gottfried_Bermann_Fischer" title="Gottfried Bermann Fischer">Gottfried Bermann Fischer</a>, <a href="Rudolf_Pechel" title="Rudolf Pechel">Rudolf Pechel</a> <small>(1957)</small>&nbsp;|
<a href="Otto_Bartning" title="Otto Bartning">Otto Bartning</a>, <a href="Friedrich_Lehmann_(Jurist)" title="Friedrich Lehmann (Jurist)">Friedrich Lehmann</a>, <a href="Werner_Bock_(Schriftsteller)" title="Werner Bock (Schriftsteller)">Werner Bock</a>, <a href="Martin_Buber" title="Martin Buber">Martin Buber</a>, <a href="Helmut_Coing" title="Helmut Coing">Helmut Coing</a> <small>(1958)</small>&nbsp;|
<a href="Cicely_Veronica_Wedgwood" title="Cicely Veronica Wedgwood">Cicely Veronica Wedgwood</a>, <a href="Thornton_Wilder" title="Thornton Wilder">Thornton Wilder</a>, <a href="Herman_Nohl" title="Herman Nohl">Herman Nohl</a>, <a href="Jean_Schlumberger" title="Jean Schlumberger">Jean Schlumberger</a>, Sir <a href="Sarvepalli_Radhakrishnan" title="Sarvepalli Radhakrishnan">Sarvepalli Radhakrishnan</a>, <a href="Kawabata_Yasunari" title="Kawabata Yasunari">Yasunari Kawabata</a> <small>(1959)</small>&nbsp;|
<a href="Alfred_Petersen_(Verbandsfunktion%C3%A4r)" title="Alfred Petersen (Verbandsfunktionär)">Alfred Petersen</a>, <a href="Arthur_H%C3%BCbscher" title="Arthur Hübscher">Arthur Hübscher</a>, <a href="Franz_B%C3%B6hm_(Wirtschaftswissenschaftler)" title="Franz Böhm (Wirtschaftswissenschaftler)">Franz Böhm</a> <small>(1960)</small>&nbsp;|
<a href="Vittorio_Klostermann" title="Vittorio Klostermann">Vittorio Klostermann</a> <small>(1961)</small>&nbsp;|
<a href="Edgar_Salin" title="Edgar Salin">Edgar Salin</a> <small>(1962)</small>&nbsp;|
<a href="Theodor_W._Adorno" title="Theodor W. Adorno">Theodor W. Adorno</a>, <a href="Fried_L%C3%BCbbecke" title="Fried Lübbecke">Fried Lübbecke</a>, <a href="Karl_Winnacker" title="Karl Winnacker">Karl Winnacker</a> <small>(1963)</small>&nbsp;|
<a href="Harry_Buckwitz" title="Harry Buckwitz">Harry Buckwitz</a> <small>(1964)</small>&nbsp;|
<a href="Carl_Orff" title="Carl Orff">Carl Orff</a> <small>(1965)</small>&nbsp;|
<a href="Marie_Luise_Kaschnitz" title="Marie Luise Kaschnitz">Marie Luise Kaschnitz</a>, <a href="Heinrich_Troeger" title="Heinrich Troeger">Heinrich Troeger</a>, <a href="Ferdinand_Hoff_(Mediziner)" title="Ferdinand Hoff (Mediziner)">Ferdinand Hoff</a> <small>(1966)</small>&nbsp;|
Carl Tesch, <a href="Werner_Bockelmann" title="Werner Bockelmann">Werner Bockelmann</a>, <a href="Wilhelm_Sch%C3%B6ndube" title="Wilhelm Schöndube">Wilhelm Schöndube</a>, <a href="Wilhelm_Sch%C3%A4fer_(Pal%C3%A4ontologe)" title="Wilhelm Schäfer (Paläontologe)">Wilhelm Schäfer</a> <small>(1967)</small>&nbsp;|
<a href="Kurt_Hessenberg" title="Kurt Hessenberg">Kurt Hessenberg</a> <small>(1973)</small>&nbsp;|
<a href="Ljubomir_Romansky" title="Ljubomir Romansky">Ljubomir Romansky</a>, <a href="Waldemar_Kramer" class="mw-redirect" title="Waldemar Kramer">Waldemar Kramer</a> <small>(1974)</small>&nbsp;|
<a href="Albert_Richard_Mohr" title="Albert Richard Mohr">Albert Richard Mohr</a> <small>(1976)</small>&nbsp;|
<a href="Siegfried_Unseld" title="Siegfried Unseld">Siegfried Unseld</a>, <a href="Oswald_von_Nell-Breuning" title="Oswald von Nell-Breuning">Oswald von Nell-Breuning</a> SJ <small>(1977)</small>&nbsp;|
<a href="Paul_Arnsberg" title="Paul Arnsberg">Paul Arnsberg</a> <small>(1978)</small>&nbsp;|
<a href="Wulf_Emmo_Ankel" title="Wulf Emmo Ankel">Wulf Emmo Ankel</a>, <a href="Christoph_von_Dohn%C3%A1nyi" title="Christoph von Dohnányi">Christoph von Dohnányi</a>, <a href="Erich_Fromm" title="Erich Fromm">Erich Fromm</a> (postum verliehen 1979) <small>(1981)</small>&nbsp;|
<a href="Horst_Kr%C3%BCger_(Schriftsteller)" title="Horst Krüger (Schriftsteller)">Horst Krüger</a>, <a href="Walter_Hesselbach" title="Walter Hesselbach">Walter Hesselbach</a>, <a href="Rudolf_Hirsch_(Verleger)" title="Rudolf Hirsch (Verleger)">Rudolf Hirsch</a>, <a href="Fuat_Sezgin" title="Fuat Sezgin">Fuat Sezgin</a> <small>(1980)</small>&nbsp;|
<a href="Wilhelm_Kempf_(Bischof)" title="Wilhelm Kempf (Bischof)">Wilhelm Kempf</a>, Sir <a href="Georg_Solti" title="Georg Solti">Georg Solti</a> <small>(1981)</small>&nbsp;|
<a href="Leo_L%C3%B6wenthal" title="Leo Löwenthal">Leo Löwenthal</a>, <a href="Bruno_Vondenhoff" title="Bruno Vondenhoff">Bruno Vondenhoff</a> <small>(1982)</small>&nbsp;|
<a href="Harald_Keller_(Kunsthistoriker)" title="Harald Keller (Kunsthistoriker)">Harald Keller</a> <small>(1983)</small>&nbsp;|
<a href="Marcel_Reich-Ranicki" title="Marcel Reich-Ranicki">Marcel Reich-Ranicki</a> <small>(1984)</small>&nbsp;|
<a href="Alfred_Grosser" title="Alfred Grosser">Alfred Grosser</a> <small>(1986)</small>&nbsp;|
<a href="Joachim_Fest" title="Joachim Fest">Joachim Fest</a> <small>(1987)</small>&nbsp;|
<a href="J%C3%B6rgen_Schmidt-Voigt" title="Jörgen Schmidt-Voigt">Jörgen Schmidt-Voigt</a> <small>(1988)</small>&nbsp;|
Dorothea Loehr, <a href="Alfred_Schmidt_(Philosoph)" title="Alfred Schmidt (Philosoph)">Alfred Schmidt</a>, <a href="Dolf_Sternberger" title="Dolf Sternberger">Dolf Sternberger</a> <small>(1989)</small>&nbsp;|
<a href="Eva_Demski" title="Eva Demski">Eva Demski</a>, <a href="Hilmar_Hoffmann" title="Hilmar Hoffmann">Hilmar Hoffmann</a> <small>(1990)</small>&nbsp;|
<a href="Albert_Mangelsdorff" title="Albert Mangelsdorff">Albert Mangelsdorff</a> <small>(1991)</small>&nbsp;|
<a href="Iring_Fetscher" title="Iring Fetscher">Iring Fetscher</a>, <a href="Willi_Ziegler" title="Willi Ziegler">Willi Ziegler</a> <small>(1992)</small>&nbsp;|
<a href="Liesel_Christ" title="Liesel Christ">Liesel Christ</a>, <a href="Walter_Weisbecker" title="Walter Weisbecker">Walter Weisbecker</a>, <a href="Ludwig_von_Friedeburg" title="Ludwig von Friedeburg">Ludwig von Friedeburg</a> <small>(1994)</small>&nbsp;|
<a href="Heinrich_Schirmbeck" title="Heinrich Schirmbeck">Heinrich Schirmbeck</a>, <a href="Emil_Mangelsdorff" title="Emil Mangelsdorff">Emil Mangelsdorff</a>, <a href="Wolfram_Sch%C3%BCtte" title="Wolfram Schütte">Wolfram Schütte</a> <small>(1995)</small>&nbsp;|
<a href="Christiane_N%C3%BCsslein-Volhard" title="Christiane Nüsslein-Volhard">Christiane Nüsslein-Volhard</a>, <a href="Walter_Boehlich" title="Walter Boehlich">Walter Boehlich</a> <small>(1996)</small>&nbsp;|
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<a href="Anja_Lundholm" title="Anja Lundholm">Anja Lundholm</a>, <a href="Christoph_Vitali" title="Christoph Vitali">Christoph Vitali</a>, <a href="Peter_Weiermair" title="Peter Weiermair">Peter Weiermair</a> <small>(1998)</small>&nbsp;|
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<a href="Christa_von_Schnitzler" title="Christa von Schnitzler">Christa von Schnitzler</a>, <a href="Albert_Speer_(Architekt%2C_1934)" title="Albert Speer (Architekt, 1934)">Albert Speer junior</a>, <a href="Chlodwig_Poth" title="Chlodwig Poth">Chlodwig Poth</a>, <a href="Jean-Christophe_Ammann" title="Jean-Christophe Ammann">Jean-Christophe Ammann</a>, <a href="Franz_Mon" title="Franz Mon">Franz Mon</a> <small>(2003)</small>&nbsp;|
<a href="Ferry_Ahrl%C3%A9" title="Ferry Ahrlé">Ferry Ahrlé</a>, <a href="Monika_Schoeller" title="Monika Schoeller">Monika Schoeller</a> <small>(2004)</small>&nbsp;|
Henriette Kramer, <a href="Gerhard_R._Koch" title="Gerhard R. Koch">Gerhard R. Koch</a> <small>(2005)</small>&nbsp;|
<a href="Eliahu_Inbal" title="Eliahu Inbal">Eliahu Inbal</a>, <a href="Peter_Iden" title="Peter Iden">Peter Iden</a> <small>(2006)</small>&nbsp;|
<a href="Thomas_Bayrle" title="Thomas Bayrle">Thomas Bayrle</a>, <a href="Carmen-Renate_K%C3%B6per" title="Carmen-Renate Köper">Carmen-Renate Köper</a> <small>(2007)</small>&nbsp;|
<a href="Frank_Wolff_(Musiker)" title="Frank Wolff (Musiker)">Frank Wolff</a>, <a href="E._R._Nele" title="E. R. Nele">E. R. Nele</a> <small>(2008)</small>&nbsp;|
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